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Bundespolizei unterstützt NABU Bonn bei Biotoppflege

Projektarbeit "Soziales Engagement mit Außenwirkung"


(c) Peter Meyer / NABU Bonn 

Im Rahmen der Konzeption (Fördern - Betreuen - Erziehen) ist der NABU Bonn als Partner der Bundespolizei am letzten Samstag beim Zusammenwirken von Ehrenamtlern und Bundespolizei-Anwärtern sehr gut unterstützt worden.

Peter Meyer vom NABU Bonn, Uwe Kröger als Verantwortlichervon der Bundespolizei und die Gemeinde Swisttal haben diese Zusammenarbeit angeregt. Das soziale Engagement im Naturschutz soll den Anwärtern als Vorbereitung für den Polizeivollzugsdienst einen Einblick in Naturschutzarbeit von Vereinen zeigen. Hierbei stand im Vordergrund, die Erhaltung und Schaffung von Sekundärlebensräumen für Amphibien, heimische und durchziehende Vogelarten mit zu gestalten.


(c) Peter Meyer / NABU Bonn 

Viele aufkommende Zitterpappeln, Weiden und Birken mussten entnommen werden, die sich im Zuge der Sukzession stark auf den Flächen vermehrt hatten. Amphibien wie Gras-, Spring- und Laubfrosch brauchen offene, sonnenbeschienene Gewässer, um ihre Nahrung zu finden und abzulaichen, aber auch durchziehende und heimische Wiesenvögel suchen diese feuchten freien Flächen gerrne auf. Eine Südwand wurde von den aufkommenden Ginsterbüschen und Brombeeren freigestellt. Dies soll den Waldeidechsen mehr Wärme bringen.


(c) Peter Meyer / NABU Bonn 

"Durch das 'Zupacken' der 11 Bundespolizisten und der 21 Ehrenamtler des NABU Bonn konnte an diesem Samstag eine große Fläche fertig gestellt werden. Dies hat uns dank des Wetters, das mitgespielt hat, stark voran gebracht", so Alexander Heyd vom NABU Bonn.

Vielen Dank an alle Unterstützer!

Für die restlichen Polizeianwärter wurden zwei zusätzliche Termine für Arbeitseinsätze vereinbart. Diese werden bis im Februar 2017 stattfinden.

 

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