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Erste Gelbbauchunken beobachtet

Fortschritt beim Gelbbauchunken-Projekt im NSG Dünstekoven


(c) P. Meyer / NABU Bonn 

Die Gelbbauchunken, die im vergangenen Sommer als Larven in den eigens für sie präparierten Tontümpeln im NSG Dünstekoven ausgesetzt worden waren, haben den Winter scheinbar gut überstanden.


(c) P. Meyer / NABU Bonn 

Mehrere der nun etwa 2,5 cm großen Mini-Unken wurden in der vergangenen Woche in den Tümpeln gesichtet, in denen sie aufgewachsen waren. Zum Glück hatten NABU-Mitarbeiter direkt nach dem Einsetzen der Tiere die Tümpel mit Netzen überspannt, um die hungrigen Graureiher fernzuhalten. So konnten sich offenbar genügend Larven ungestört entwickeln.


(c) P. Meyer / NABU Bonn 

Dieses vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt zur Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland führt der NABU Bonn zusammen mit der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft und weiteren Partnern durch. In diesem Sommer sollen noch mehr Kaulquappen im Gebiet ausgesetzt werden, damit sich hier schließlich eine stabile Population aufbauen kann. Etwa im Juni werden unsere Unken, die selbst in diesem Jahr noch nicht für Nachwuchs sorgen können, also weitere Gesellschaft bekommen.

 

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