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Bunte Vielfalt für Bienen und Co.

NABU Wildkrautäcker und Blumenwiesen


(c) P. Meyer / NABU 

Dem NABU Bonn lag schon immer die Erhaltung von offenen, blütenreichen Lebensräumen am Herzen, die Insekten anlocken. Neben der intensiven Betreuung der beiden Naturschutzgebiete am Dächelsberg und Kiesgrube Dünstekoven pflegen die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer der Kreisgruppe noch weitere Flächen von Meckenheim bis Bornheim, auf denen zahlreiche Insektenarten Nahrung und gute Bedingungen für die Fortpflanzung finden können.


(c) P. Meyer / NABU 

Dünstekoven

Direkt in der Nachbarschaft des Naturschutzzentrums, zwischen Dünstekoven und Ollheim, wurden, umgeben von landwirtschaftlich genutzten Feldern und angrenzend an einen Heckensaum, vor 10 Jahren zwei benachbarte Flächen als Insektenschutzzonen eingerichtet. Ein Streifen wird als Wildkrautacker bewirtschaftet, d.h. jeweils im Frühjahr wird hier neben typischen Ackerkräutern immer auch ein Teil Getreide eingesät. Direkt daneben wächst eine Brachfläche, die ebenfalls regelmäßig mit Wildblumensamen aufgewertet wird. So entsteht auf der Gesamtfläche eine artenreiche Pflanzengesellschaft, in der Insekten und Feldvögel die Lebensbedingungen vorfinden, wie sie früher in allen ländlichen Gebieten in unserer Region herrschten.

Morenhoven

Hier entstand am Ortsrand entlang der L 163 ein bunt blühender Randstreifen aus heimischen Sträuchern und Wildblumen. Nicht nur Insekten sondern auch viele Vögel werden hier langfristig einen reich gedeckten Tisch vorfinden.


(c) P. Meyer / NABU 

Bornheim Sechtem

Auch in Bornheim Sechtem setzt der NABU Bonn auf eine Kombination aus Wildkrautacker und blütenreicher Brache. Die ca. 1 ha große Fläche am Pickelshüllenweg ist ebenfalls von Feldgehölzen umgeben. Auf dem Acker wird alljährlich im Frühjahr eine Mischung aus Gräsern und Wildblumen ausgesät. Auf mehreren eigens abgesteckten Quadraten werden zudem gezielt bestimmte besonders seltene Pflanzenarten gesät, deren Ansiedlung besonders gefördert und aus denen Samen abgesammelt werden sollen. Die an den Acker angrenzende Brachfläche wird nur unregelmäßig gemulcht. Hier können sich andere Pflanzenarten ansiedeln, die nicht an eine regelmäßige Bodenbearbeitung angepasst sind. Auch solche wild wuchernden Blühflächen ziehen viele Feldvögel und Insekten magisch an.

Meckenheim

Angrenzend an die vom NABU Bonn betreute Streuobstwiese an der Oberen Mühle wurde in diesem Frühjahr im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme und im Auftrag der Stadt Meckenheim ein 300 m langer und 3,50 m breiter Blühstreifen entlang der Swist angelegt. Die Vorarbeit der maschinellen Bodenbearbeitung wurde von einem Meckenheimer Landwirt geleistet.

 

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