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Welche Tiere werden gefördert? 

Die ersten Aktivitäten galten der Schleiereule (Tyto alba). Diese weitgehend rahm-gelbe Eule mit ihrem markanten Gesichtsschleier stand Ende der 60er praktisch vor dem Aus. Als Kulturfolger verlor sie mit der Schließung von Scheunen und der Vergitterung von Kirchtürmen ihre Nistmöglichkeiten.

 

Der Steinkauz (Athene noctua) ist die zweite wichtige Zielart. Die kleinste Eule unserer Region lebt auf Streuobstwiesen am Dorfrand oder in den Kopfbäumen der Bachauen. Mit den Veränderungen der Kulturlandschaft und dem Wegfall der traditionellen landwirtschaftlichen Nutzung verliert auch der Steinkauz
seinen Lebensraum mit niedriger Vegetation und vielen Ansitzwarten.

 
  

Ebenso selten, dafür aber umso größer, ist der Uhu (Bubo bubo). Der Vogel des Jahres 2005 bevorzugt offene, kleinstrukturierte Landschaften. Für die Brut sucht er Steilwände in Kiesgruben und Steinbrüchen auf. Neben dem Verlust des Lebensraumes ist er vor allem durch Stromleitungen und den zunehmenden Verkehr gefährdet.

 

 

 

Die vierte Art im Bunde der Geförderten ist die Waldohreule (Asio otus). Sie lebt an den Rändern von Wäldern sowie auf Friedhöfen und in Parkanlagen. Für die Brut nutzt sie alte Krähen- und Greifvogelnester. Wo solche fehlen, hat die AG Eulenschutz ersatzweise auch Weidenkörbe in den Bäumen angebracht.

 

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