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Maßnahmen zur Förderung

Nisthilfen

Ein wichtiges Standbein des Eulenschutzes ist die Schaffung und der Erhalt von Nistmöglichkeiten. Da natürliche Nistplätze selten sind, hat die AG Eulenschutz eine Vielzahl von Nisthilfen für Eulen geschaffen.

In Kirchtürmen und Scheunen haben unsere Aktiven rund 80 Kästen aufgehängt, um so die Gebäude kontrolliert wieder für die Schleiereule zu öffnen.

Für den Steinkauz wurden in der Region gut 100 Niströhren in den Streuobstwiesen und in Kopfweiden angebracht. Diese werden, wie auch die Schleiereulen-Kästen, jährlich kontrolliert und gereinigt.

Für den Uhu wurden neue Brutmöglichkeiten in Kiesgruben geschaffen und bestehende Brutplätze durch Absprachen mit den Kreisen und Unternehmen gesichert.

Biotop-Erhaltung

Der zweite Grundbaustein des Eulenschutzes ist die Biotop-Erhaltung. Denn die besten Nisthilfen bringen nichts, wenn der passende Lebensraum fehlt.

So beteiligt sich die AG Eulenschutz an der Erstellung von Landschaftsplänen und liefert wertvolle Hinweise für die Ausweisung neuer Streuobstwiesen mit extensiver Beweidung im Rahmen des Vertragsnaturschutzes.

Des Weiteren setzt sich die Arbeitsgemeinschaft für den Erhalt von Kopfbäumen ein. Die Bäume werden in regelmäßigen Abständen auf einer Höhe von etwa 2 Metern gekappt und bilden buschige Kronen aus Jungtrieben aus. Nach einigen Jahren bilden sich im Bereich der Schnittstelle dann auch Naturhöhlen.

Die anfallenden Weidenzweige werden für Neupflanzungen genutzt, aus denen dann neue Kopfbäume werden.

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