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Fettfutter selbst gemacht

Tipps zur richtigen Winterfütterung


NABU Bonn/P. Meyer 

Es müssen nicht immer die fertigen Meisenknödel aus dem Geschäft sein. Mit nur wenig Aufwand lässt sich auch gut selbst Vogelfutter herstellen. In Öl oder warm gemachtem Fett eingeweichte Haferflocken sind ein Leckerbissen für unsere gefiederten Freunde. Und wer etwas mehr Zeit hat, kann auch eine eigene Futterglocke für Meisen und Co basteln.

 

Eine eigene Futterglocke

Zutaten und Werkzeug


NABU Bonn/P. Meyer 
  • einen Tontopf (etwa 8-10 cm)
  • ausgelassenen Rindertalg oder Rinderfett vom Metzger
  • etwas Speiseöl
  • Körnermischung
    Hartfutter-Körnermischung (aus der
    Tierhandlung) oder Weichfutter aus Haferflocken, Weizenkleie
    und Rosinen/Beeren
  • ein Stück Hanf-Kordel
  • und im Garten geschnittene kleine
    Stöckchen

       

Die Zubereitung

  1. Das Fett langsam erhitzen, bis es schmilzt.
  2. Nun die Futtermischung beifügen: Für Körnerfresser etwa die doppelte Menge Körnermischung, für Weichfutterfresser etwa genauso viel Haferflocken und Beeren wie Fett.
  3. Ein Schuss Speiseöl verhindert, dass das Fett zu hart wird.
  4. Am Stöckchen wird die Kordel zum Aufhängen angeknotet. Diese wird durch das Loch im Tontopf nach außen geführt. Der Knoten muss groß genug sein, dass er nicht durch das Loch rutschen kann. Das Stöckchen muss unten einige Zentimeter aus dem Topf rausragen. Hier halten sich die Vögel fest, wenn sie fressen.
  5. Nun wird der Futtermix in den Tontopf gefüllt.
  6. Anschließend das ganze auskühlen lassen und dann im Garten an einem schattigen Ort aufhängen. Ein zu sonniger Platz würde dazu führen, dass das Futter aus dem Topf wieder rausfällt.

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