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Der geeignete Futterplatz

Tipps zur richtigen Winterfütterung


NABU Bonn/P. Meyer 

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, wo Sie Futterplätze einrichten können. Wichtig sind dabei nur drei Dinge:

  1. Der Futterplatz muss den Vögeln einen Rundumblick ermöglichen, damit Gefahren frühzeitig erkannt werden können.
  2. In unmittelbarer Nähe sollte ein Baum oder Busch zu finden sein, den die Vögel als Zufluchtsort und Rastplatz nutzen können.
  3. Die Stelle muss frei von Verunreinigungen gehalten werden. Das Futter sollte nicht im Regen liegen.


Die herkömmliche Methode, das Futterhaus, ist sicher eine der einfachsten Möglichkeiten. Zum Schutz vor Katzen können Sie es auf einer Fensterbank oder auf einem Pfahl montieren. Es hat sich auch bewährt, das Haus in einen Baum zu hängen. Die beliebten Meisenknödel sind ebenfalls sehr zu empfehlen, weil sie nicht verschmutzen.

Für die Vögel sehr vertraut ist die Futtersuche am Boden. Problematisch ist hierbei besonders die Gefahr von Verunreinigungen und Schimmeln des Futters. Eine Fütterung auf dem Boden bietet sich daher nur bei Frost an. Die Futterstelle muss dabei schneefrei geräumt werden. Um eine Vermischung von Kot und Futter zu verhindern, ist es sinnvoll, den Boden-Futterplatz oft zu verlegen.

Reinigung

Die meisten Vögel sind zwar keine Dreckspatzen. Dennoch sammelt sich Schmutz auf der Futterstelle. Reinigen Sie daher die Futterstelle regelmäßig (mindestens 2 Mal in der Woche). Sollten Sie einen toten Vogel finden, reinigen Sie alles besonders gründlich, entfernen Sie das gesamte Futter und desinfizieren Sie das Futterhaus. Finden Sie einen toten Vogel an einer Boden-Futterstelle, verlegen Sie diese um einige Meter.

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