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Beueler Basaltufer

Aktiv für Beißschrecken 


(c) Alexander Heyd / NABU Bonn 

Jedes Jahr kümmern sich Helfer des NABU in Bonn-Beuel um die Freistellung des Basaltufers nördlich der Kennedybrücke - einer der wenigen Lebensräume der Westlichen Beißschrecke in der Region. Regelmäßig werden die Mauern der historischen Hochwasserschutzanlage am Rheinufer von aufkommendem Gehölz und Brombeeren befreit. Die Stadt unterstützt diese Aktion durch die Bereitstellung und Entsorgung eines Containers für die Grünabfälle.

Das unscheinbare Gelände am Rande einer Liegewiese ist nicht nur ein bedeutendes Rückzuggebiet für die Westliche Beißschrecke: Insgesamt 18 Heuschreckenarten wurden hier nachgewiesen, darunter auch der Wiesengrashüpfer - den es in Bonn nur hier gibt!     Auf der Basaltmauer kommen mit Silber-Fingerkraut und Färberkamille auch erwähnenswerte Pflanzenarten vor.

 

Folgende Heuschreckenarten kommen am Beueler Basaltufer vor: 

Gemeine Sichelschrecke (Phaneroptera falcata)
Punktierte Zartschrecke (Leptophyes punctatissima)
Gemeine Eichenschrecke (Meconema thalassinum)
Südliche Eichenschrecke (Meconema meridionale)
Langflügelige Schwertschrecke (Conocephalus discolor)
Grünes Heupferd (Tettigonia viridissima)
Westliche Beißschrecke (Platycleis albopunctata)
Roesels Beißschrecke (Metrioptera roeseli)
Gemeine Strauchschrecke (Pholidoptera griseoaptera)
Gemeine Dornschrecke (Tetrix undulata)
Weinhähnchen (Oecanthus pellucens)
Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)
Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar)
Rote Keulenschrecke (Gomphocerippus rufus)
Nachtigall-Grashüpfer (Chorthippus biguttulus)
Brauner Grashüpfer (Chorthippus brunneus)
Wiesengrashüpfer (Chorthippus dorsatus)
Gemeiner Grashüpfer (Chorthippus parallelus)
 

 

 

 

 

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