NABU-Bonn.de NABU in... Rheinbach Fledermausquartier

Fledermausquartier

Ausgedienter Wasserhochbehälter genutzt


(c) Bernd Fuhs / NABU Bonn 

In Bonn und Umgebung wurden 17 Fledermausarten nachgewiesen - mehr als zwei Drittel aller in Deutschland vorkommenden Arten. Doch nur drei davon gelten noch als verbreitetet, die restlichen Arten sind mehr oder weniger akut gefährdet. Ihr Hautproblem ist Wohnungsnot.
Während die Tiere im Sommerhalbjahr für die Jungenaufzucht auf Mauerritzen und Baumhöhlen angewiesen sind, benötigen die empfindlichen Fledermäuse für ihren Winterschlaf frostfreie und gleichmäßig feuchte Höhlen. Viele Arten ziehen wie Zugvögel in den Süden, um entsprechende Quartiere zu finden, andere bleiben bei uns und verstecken sich in den wenigen natürlichen Höhlen oder alten Bergwerkstollen. Auf dem fast 380 Meter hohen Hochkopf, einem der höchsten Berge der Region, hat der NABU Bonn in Kooperation mit dem Staatlichen Forstamt Rhein-Sieg-Erft einen ausgedienten Wasserhochbehälter als Winterquartier für Fledermäuse umgebaut.
 

 

 

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