NABU-Bonn.de NABU in... Rheinbach Obstwiese Scherbach

Obstwiese Schlebach


(c) Peter Meyer / NABU Bonn 

Im November 2009 haben 15 NABU-Mitglieder in den Bergen westlich von Rheinbach 44 Obstbäume gepflanzt - die größte Neuanlage einer Obstwiese in der Region. Dabei fanden alte Sorten wie Danziger Kantapfel (Apfel), Rheinischer Krummstiel (Apfel), Graue Herbstrenette (Apfel), Gute Graue (Birne), Gute Luise (Birne), Rote Meckenheimer (Kirsche), Schwarze Knorpelkirsche (Kirsche), Hauszwetsche (Pflaume), Purpurgold (Pflaume) sowie Speierling Verwendung.

Die fast 10.000 Quadratmeter große Wiese ist Bestandteil eines vor allem bewaldeten, 2,3 Hektar großen Grundstücks, in das sich der Schlebach tief eingeschnittenen hat. Das Gesamtgelände wurde vor neun Jahren mit Naturschutzgeldern des Landes zweckgebunden von der Stadt Rheinbach erworben. Im Rahmen des Bebauungsplans 61 „Im Gülden Morgen“ der Stadt vom 13.09.2005 wurde nun „unter Berücksichtigung der Entwicklungsziele und Festsetzungen des Landschaftsplanes Nr. 4 – Meckenheim – Rheinbach – Swisttal in der Gemarkung Neukirchen, Flur 4, Parzelle 18 eine Streuobstwiese als Ersatzmaßnahme angelegt“ (Zitat aus dem Bebauungsplan).

Der NABU Bonn hat die Anlage und Pflege dieser Ausgleichsfläche als Streuobstwiese übernommen. Zwischen der Stadt Rheinbach und dem NABU wurde zu diesem Zweck eine Patenschaftsvereinbarung abgeschlossen.

 

Schließen