NABU-Bonn.de Wir im NABU 100 Jahre

100 Jahre Naturschutz an Rhein, Sieg und Swist

Eine Chronik des NABU Bonn zum 100jährigen Bestehen im Jahr 2011

Bonn gilt als Wiege der „rheinischen Ornithologie“ und gehört bereits Anfang des 20. Jahrhunderts zu den Zentren der Vogelforschung in Deutschland. Diese Entwicklung wird in Stuttgart aufmerksam beobachtet, wo bereits 1899 der Bund für Vogelschutz (BfV) gegründet wurde. Dessen Vorsitzende, Lina Hähnle, ist stets auf der Suche nach Verbündeten und findet in Dr. Paul Koenig einen geeigneten Kandidaten für den Aufbau der ersten Ortsgruppe im Rheinland. Im Mai 1911 wird der Bund für Vogelschutz Bonn gegründet.

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Naturschutz aktiv

Aktiv werden für die Natur in der Region

Zwischen Oktober und Februar sind wir besonders aktiv. Denn dann können wir wieder umfangreiche Biotoppflege-Maßnahmendurchführen, ohne brütende Vögel zu stören.  Und Sie können uns dabei helfen! An einigen Samstagen im Winter sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Packen Sie mit an und helfen Sie uns, neue Teiche für den Laubfrosch zu schaffen, Lebensraum für den Uhu zu gestalten oder seltene Orchideen ins rechte Licht zu rücken!

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Neustart nach dem Krieg

Mit Wohlwollen der britischen Militärverwaltung wird im kriegszerstörten Bonn im April 1948 unter Vorsitz von Dr. Wilfried Przygodda - dem späteren Leiter der Vogelschutzwarte Essen - der Bund für Vogelschutz (BfV) neu gegründet.

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Vom Vogelschutzverein zum Naturschutzverband

Das Jahr 1974 bringt mit der Wahl von Dr. Gerhard Huber zum Vorsitzenden einen Wandel. Huber baut den Vogelschutzverein endgültig zu einem Naturschutzverband aus und beginnt gleichmit einem Kraftakt: Im Jahr 1975 werden die Pläne zum Bau der A 56 vorgelegt, die von Lengsdorf quer durch den Kottenforst in Richtung Euskirchen geführt werden soll. Mit Stellungnahmen und Protestschreiben erreicht der DBV eine nie da gewesene Aufmerksamkeit und schafft einen Schulterschluss aller Gegner des Autobahnbaus. Am Ende steht ein Sieg auf ganzer Linie: Die Pläne werden 1980 begraben, stattdessen wird die B 56 auf ihrer alten Trasse ausgebaut.

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Aufbruch in die Moderne

1988 wird der Ornithologe Dr. Til Macke Vorsitzender des DBV Bonn. Er stellt dem Verein in den Geschäftsräumen seiner Firma C.Gerhardt in der Bonner Innenstadt erstmals ein Büro zur Verfügung und sorgt für die Anerkennung des DBV als Zivildienststelle. Seit seiner Gründung war der Verein von den Privaträumen seiner Vorstandsmitglieder aus geleitet worden. Das neue Büro, dauerhaft besetzt mit zwei Zivis und unterstützt durch die Logistik eines großen Unternehmens, bringt den DBV voran wie kein anderes Ereignis zuvor. Ein von der Firma C. Gerhardt zur Verfügung gestelltes Dienstfahrzeug - das erste überhaupt - tut sein Übriges.

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Neue Wege

Mit Günter Mitlacher wählt der NABU Bonn im Jahr 2000 erstmals keinen Ornithologen, sondern einen Vereinsmanager zum Vorsitzenden, der den Verband für das frisch begonnene Jahrtausend rüstet. Die 90er Jahre mit ihrem Zulauf an Freiwilligen sind vorbei, die Herausforderungen an den Naturschutz aber weiter gestiegen. Professionalisierung ist das Gebot der Stunde und bereits im Jahr 2001 stellt der NABU Bonn seinen ersten Angestellten ein. Ohne Unterbrechung hat die Kreisgruppe seither einen Mitarbeiter, der in der Naturschutzstation arbeitet.

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