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Weiden, Würmer, Wohnungsnot - Lückenschluss beim Steinkauzschutz

NABU hilft Steinkäuzen zurück in angestammte Lebensräume – Erfolgreiches Jahr 2013


(c) Peter Meyer / NABU Bonn 

Lückenschluss heißt das Ziel der Wiederansiedlung. "Nun konnten wir endlich den Gürtel um Alfter schließen, und das Suchen nach geeigneten Habitaten hier in der Region hat sich gelohnt", so Peter Meyer vom Eulenschutz des NABU Bonn. Seine Erfahrung: Es gibt sie, die hilfsbereiten Grundbesitzer, denen es Herzenssache ist, der kleinen Eule, die sie noch aus ihrer Jugend kennen, auf ihrem Grund und Boden wieder passenden Lebensraum zu bieten. "WWW", sagt Meyer, "brauchen auch die Käuze. Keine Homepage natürlich, sondern Weiden, Würmer und Wohnungen. Und wo nur noch die Wohnungen fehlen, da baut sie ihnen der NABU hin".

Informationen von Bürgern aus der Region, die sporadisch Rufe des Steinkauzes vernommen haben, liefern oft die Initialzündung für Wiederansiedlungsbemühungen. Die letzten verbliebenen Streuobstwiesen mit Beweidung an solchen Orten bieten die beste Grundlage für ein Hilfsprojekt. Und noch viele andere Faktoren müssen stimmen, um den kleinen Käuzen das Comeback zu ermöglichen. Straßenverkehr am Brutplatz, falsche Beweidung oder das Fehlen von Bruthöhlen (z.B. in alten Obstbäumen) dagegen entziehen ihm die Existenzgrundlage.

Auch entlang der Swist, wo geeignete Areale vom NABU optimiert wurden können sich die Käuze weiter ausbreiten Bäche mit hohlen Weiden und Grünland sind zusätzliche Lebensräume für Steinkäuze Das Ziel des NABU-Eulenschutzes: Im gesamten linken Rhein-Sieg-Kreis sollen Steinkäuze ihre drei "W" wieder finden können.

 

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