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Orchideen im NSG Dünstekoven

Aktuelle Bestandssituation ist erfreulich


(c) Lili Seggewiß / NABU Bonn 

46 Individuen der Zweiblättrigen Waldhyazinthe (Plantanthera bifolia), 26 des Großen Zweiblattes (Listera ovata) und 651 des Gefleckten Knabenkrautes (Dactylorhiza maculata) zeigen, dass die regelmäßigen Pflegemaßnahmen des NABU Bonn zur Förderung der Orchideenbestände im Gebiet offenbar erfolgreich sind. Sowohl das kleine Birkenwäldchen, in dessen lichtem Schatten Waldhyazinthe und Zweiblatt gedeihen, als auch die angrenzende „Orchideenwiese“, auf der sich das Gefleckte Knabenkraut wohlfühlt, werden regelmäßig von Mitarbeitern und Freiwilligen des Vereins gemäht und von aufkommenden Gehölzen freigestellt. So konnten sich diese seltenen Pflanzenarten hier mittlerweile gut etablieren. Hinzu kommen noch kleinere Bestände der Breitblättrigen Stendelwurz (Epitactis helleborine), deren Blütezeit etwas später ist.


(c) Lili Seggewiß / NABU Bonn 

Offenbar entwickelt sich die stillgelegte Kiesgrube in Dünstekoven zu einem wertvollen Rückzugsgebiet für seltene Blütenpflanzen, die aus den bewirtschafteten Acker- und Grünlandflächen bereits weitgehend verschwunden sind. 


(c) Lili Seggewiß / NABU Bonn 

Ein bisschen Glück ist derzeit natürlich auch im Spiel: wie alle Pflanzen profitierten auch die Orchideen von den ergiebigen Niederschlägen in diesem Frühjahr und konnten sich von der extremen Trockenheit der vergangenen zwei Jahre etwas erholen.

 

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