Trockener Frühling wird zur Herausforderung
Amphibiengewässer drohen auszutrocknen
Auch wenn die letzten Wochen gefühlt vor allem Schmuddelwetter waren, der Natur fehlt es deutlich an Niederschlägen. Nicht nur die Statistiken belegen das. Auch ein Blick auf den aktuellen Wasserstand des Rheins oder auch auf die Kleingewässer in der ehemaligen Kiesgrube in Dünstekoven zeigt das fehlende Wasser.
Insbesondere in den kleinen Temporärgewässern im Naturschutzgebiet war in den vergangenen Tagen ein deutlicher Abfall des Wasserstandes zu beobachten. Konnten wir uns im letzten Frühjahr nach drei absolut trockenen Jahren über Rekordwasserstände freuen, so sah die Lage bereits zu Beginn des Frühjahrs deutlich trocknener aus.
Nach der aktuellen Wetterprognose sind auch keine großen Niederschläge in Sicht. Und so wird es für einige Laichballen und -schnüre zu einem Wettlauf mit dem schwindenden Wasser, ob die Tiere die Metamorphose rechtzeitig schaffen.