Gemeinsamfür Mensch und Natur

Trockener Frühling wird zur Herausforderung

Amphibiengewässer drohen auszutrocknen

Auch wenn die letzten Wochen gefühlt vor allem Schmuddelwetter waren, der Natur fehlt es deutlich an Niederschlägen. Nicht nur die Statistiken belegen das. Auch ein Blick auf den aktuellen Wasserstand des Rheins oder auch auf die Kleingewässer in der ehemaligen Kiesgrube in Dünstekoven zeigt das fehlende Wasser.

  • Fahrspuren und kleine Tümpel sind für die Amphibien Laichplätze. In diesem Frühjahr fehlt Regen, um den Wasserstand zu halten
  • Die Laichballen zeugen von der Nutzung der Temporärgewässer durch die Amphibien
  • Fahrspuren bilden Temporärgewässer im Naturschutzgebiet Kiesgrube Dünstekoven
  • An vielen der Gewässer lassen sich aktuell Erdkröten bei der Suche nach einem Partner beobachten
  • Hat sich ein Erdkrötenpaar gefunden, klammert sich das Männchen an das Weibchen
Trockene Witterung und fehlender Regen lassen die Kleingewässer im Naturschutzgebiet Kiesgrube Dünstekoven austrocknen 5 Bilder

Insbesondere in den kleinen Temporärgewässern im Naturschutzgebiet war in den vergangenen Tagen ein deutlicher Abfall des Wasserstandes zu beobachten. Konnten wir uns im letzten Frühjahr nach drei absolut trockenen Jahren über Rekordwasserstände freuen, so sah die Lage bereits zu Beginn des  Frühjahrs deutlich trocknener aus.

Nach der aktuellen Wetterprognose sind auch keine großen Niederschläge in Sicht. Und so wird es für einige Laichballen und -schnüre zu einem Wettlauf mit dem schwindenden Wasser, ob die Tiere die Metamorphose rechtzeitig schaffen.